Von Meistern, für Meister !

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Eintrag vom 01.03.2010

Der Tipp von unserem Supportteam:

Wußten Sie eigentlich schon, dass Sie als Meisterschüler mit einem Häckchen in der Checkbox, unter dem Menüpunkt: zur Anfrage / Infomaterial anfordern, alle Bildungsanbieter, die Kurse veröffentlicht haben, auf einmal ansprechen können?

 

Mit dem Meisterbrief an die Uni
Eintrag vom 04.06.2009

Interview:

Mit dem Meisterbrief an die Uni:

Die FDP in NRW ist dafür
In die Diskussion um den Hochschulzugang für Berufstätige ist Bewegungen gekommen. Handwerksblatt.de sprach mit Dr. Andreas Pinkwart (FDP) über die Pläne der nordrhein-westfälischen Landesregierung

Herr Pinkwart, Sie wollen den Meisterbrief dem Abitur als allgemeine Hochschulzugangsberechtigung gleichsetzen und sind damit unmittelbar den Empfehlungen der NRW-Zukunftskommission gefolgt, die im Sinne von Innovation für ein neu geordnetes Gesamtsystem der Befähigung plädiert. Was wollen Sie konkret erreichen?

Wir wollen die soziale Mobilität erhöhen, indem qualifizierte Studieninteressenten auch ohne Abitur studieren können. So möchten wir auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken, denn Fachleute mit Berufserfahrung wie z.B. Handwerksmeister verfügen über Kompetenzen und Qualifikationen, die sie dazu befähigen, ein Studium aufzunehmen und erfolgreich abzuschließen. Außerdem kann durch die neuen Studierenden das Hochschulstudium und die Berufspraxis besser vernetzt werden.  

Bayern wird den Meistern seine Hochschulen bereits zum Wintersemester 2009/10 öffnen und außerdem Gesellen mit dreijähriger Berufserfahrung fachgebundenen Fachhochschulzugang gewähren. Wie sieht Ihr Fahrplan für NRW aus?
Die rechtlichen Grundlagen für den neuen Weg ins Studium werden derzeit im Ministerium vorbereitet. Bis zum Wintersemester werden wir es allerdings wahrscheinlich nicht schaffen. Mein Ziel es ist aber, noch in dieser Legislaturperiode die nötigen Voraussetzungen zu schaffen.  

Probezeiten, Aufnahmeregelungen – werden sie komplett entfallen?

Ja, für Absolventen von Meisterausbildungen streben wir dies an. Für diejenigen, die nicht über eine Meisterausbildung verfügen, werden wir eine Form der Erprobung vorsehen. Bislang konnten diese Interessenten nur über eine sog. Zugangsprüfung an die Hochschule. 

Was ist mit Numerus-Clausus-Fächern? Wie können beruflich Qualifizierte hier berücksichtigt werden? Und: Wird es eine Quotierung geben?

Bei zulassungsbeschränkten Fächern haben wir es mit einer Sondersituation zu tun, da hier wegen der hohen Nachfrage nach Studienplätzen Auswahlkriterien für die Zulassung festgelegt werden müssen. Sie müssen gerichtsfest sein, da das Grundrecht jedes einzelnen Bürgers auf freie Berufswahl berührt ist. Daher werden wir hier ein Verfahren entwickeln, das sowohl die Rechte der Inhaber klassischer Hochschulzugangsberechtigungen berücksichtigt als auch die Ansprüche der in der beruflichen Bildung qualifizierten Studienbewerber.

Bislang konnten Meister in NRW bereits zu fachverwandten Studiengängen zugelassen werden. Eine Umfrage Ihres Ministeriums ergab aber, dass die Zahl der Studienanfänger mit Meisterzeugnis über einen zweistelligen Bereich nicht hinauskam. Wieso sollte sich das Interesse ändern? Immerhin soll ja der Anteil der studierenden Meister und Gesellen deutlich wachsen


Mit der neuen Regelung wollen wir ja zusätzlich auch den Zugang zur Universität und nicht nur wie bislang zur Fachhochschule ermöglichen. Außerdem waren die Möglichkeiten unübersichtlich geregelt. Dies soll sich ändern, damit mehr Interessenten über die neuen Wege ins Studium informiert sind. Zudem geht es darum, die Ausübung von Freiheitsrechten zu verbessern: Wer zum Studium befähigt ist, soll frei seine Entscheidung zum Studium treffen dürfen. Das ermöglichen wir nun. Darin liegt jenseits von Zweckmäßigkeitsüberlegungen ein Selbstzweck, den wir nicht aus den Augen verlieren sollten.  

Laut Kultusministerkonferenz sollen die Bundesländer vergleichbare Anforderungen für die „neuen“ Studenten vereinbaren, sodass Meister und Gesellen nicht auf ein Bundesland fixiert sind. Gibt es hier schon konkrete Ansätze? Werden die Hochschulen nicht ihre eigenen Regelungen aufstellen?

Wir werden den neuen Hochschulzugang auf der Grundlage der Beschlusslage der KMK regeln, damit der Wechsel von Bundesland zu Bundesland so einfach wie möglich wird. Hierzu wird unter anderem zählen, dass der Adressatenkreis und die erforderlichen Qualifikationen präzise beschrieben werden.  

Manche Professoren befürchten, dass der Hochschulzugang für Nicht-Abiturienten das Niveau an den Hochschulen negativ beeinflussen könnte. Müssen sich die Professoren generell auf eine neue Klientel einstellen bzw. sehen Sie Schwierigkeiten für einzelne Studiengänge? Auf welche Zusatzleistungen müssen die neuen Studierenden gefasst sein, damit sie überhaupt mithalten können? Und: Welche Folgen werden die neuen Pläne für die praxisnahe Berufsausbildung haben (müssen), wenn demnächst mehr Meister und Gesellen den Weg zur Hochschule ins Visier nehmen?

Solche Befürchtungen werden immer wieder angesichts unterschiedlicher Veränderungen geäußert und sind vermutlich so alt wie die Hochschulen selbst. Ich halte sie aber für unbegründet und denke, man sollte die Vielfalt unter den Studierenden als Chance sehen und für die Studieninhalte und ihre Vermittlung nutzen. Ich bin sicher, dass die Hochschulen mit den Studienbeiträgen, die sie natürlich auch von den neuen Studierenden erheben können, spezielle Betreuungs- und Unterstützungsangebote für die neuen Studierenden schaffen werden.

Die neuen Zugangsregeln setzen auf die Berufsaus- und -fortbildung auf. Daher wäre es natürlich wünschenswert, wenn bereits in der Berufsausbildungsphase diese spätere Perspektive mit aufgenommen wird. Wie dies im Einzelnen aussehen könnte, können die jeweiligen Ausbildungsorganisationen besser sagen, aber wir beraten sie dabei natürlich gern.

In Schweden und Spanien sind bereits heute rund ein Drittel der Studenten über die berufliche Bildung an die Hochschulen gekommen. Das zeigt der jüngste „Europäische Studentenreport“ des Hochschul-Informations-Systems HIS. In den Niederlanden und Irland liegt der Wert bei immerhin zehn Prozent. Sind diese Länder gegen den allgemeinen Fachkräftemangel denn besser gewappnet? Was haben sie Deutschland voraus?

Man muss eines klar betonen: Wir haben mit dem System der Berufsausbildung in Deutschland ein leistungsfähiges Qualifizierungssystem, das es in dieser Form in anderen Ländern nicht gibt. Allerdings schließt das nicht aus, dass wir dieses System weiterentwickeln und weiterentwickeln müssen -  nicht zuletzt angesichts der von Ihnen angeführten Gefahr eines Fachkräftemangels. Die Schaffung neuer Wege des Hochschulzugangs für in der beruflichen Bildung Qualifizierte zählt ganz sicher dazu.  

Welche Vorteile können sich Meister und Gesellen durch ein Hochschulstudium erwerben? Neben anstrengender Büffelei fallen hier schließlich auch Studiengebühren ins Gewicht.

Meister und Gesellen können durch ein Studium ihre Kompetenzen für neue Berufsfelder ausweiten und weiter professionalisieren. Ich denke etwa an Betriebswirtschaftslehre zur Führung von Handwerksbetrieben oder an die Ingenieurwissenschaften, die auf Berufserfahrung in technischen Bereichen aufbauen können. Es ist aber auch eine Fülle individueller Entwicklungsmöglichkeiten denkbar. Und: Eine Hochschulbildung ist bereits ein Vorteil für sich. Die Studienbeiträge dürften daher in jedem Fall eine gute Investition sein. Außerdem haben in Nordrhein-Westfalen alle Studierenden für das Erststudium Anspruch auf das zinsgünstige Studienbeitragsdarlehen der NRW.Bank ohne Bonitätsprüfung oder Sicherheiten, das es ihnen ermöglicht, ihre Studienbeiträge nachgelagert zu entrichten.  

Wie können Meister und Gesellen dazu beitragen, den Fachkräftemangel zu verringern? Gibt es Empfehlungen für spezielle Studienrichtungen?

Meister und Gesellen leisten einen ganz entscheidenden Beitrag zur Verringerung des Fachkräftemangels, da sie sich zusätzlich für anspruchsvolle Berufsbilder, in denen es durch die Globalisierung und den Fortschritt immer mehr Bedarf an Fachkräften geben wird, an der Hochschule (weiter-)qualifizieren können. Dies ist ja, wie ich bereits zu Beginn gesagt hatte, ein ganz entscheidender Grund für uns, diesen Weg zu gehen. Studienrichtungen kann man nicht allgemein empfehlen: Sie müssen den Neigungen und Fähigkeiten der Interessenten entsprechen. Aber es gibt natürlich eine deutliche Nachfrage nach Hochschulabsolventen in den mathematisch-ingenieur-naturwissenschaftlich-technischen Disziplinen, den sog. MINT-Fächern. Daher legen wir beim Ausbau der Fachhochschullandschaft auch einen deutlichen Schwerpunkt auf diese Disziplinen.

Das Interview führte Anne Koschik

 

Quelle: Handwerksblatt.de  
Meisterschulen.de nominiert für den Bayrischen Mittelstandspreis 2008
Eintrag vom 17.06.2008


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Am 10 Juli 2008 wird der Mittelstandspreis 2008 des BVMW im Schloss Nymphenburg verliehen, Meisterschulen.de gehört zu den 24 nominierten Unternehmen. 

Der Mittelstandspreis des  Bundesverband mittelständische Wirtschaft soll innovative, leistungsfähige Unternehmen aus Bayern und Franken würdigen.

Emilia Müller, bayerische Staatsministerin für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie hat die Schirmherrschaft über diese Veranstaltung übernommen.

Die namhafte Jury (Süddeutsche Zeitung, PriceWaterhouseCoopers, ifo Institut, Richter & Partner, Steinbeis-Stiftung, BVMW) wird es auch in diesem Jahr sicher nicht leicht haben.

 

Auszeichnung mit dem Industriepreis 2008 / Software
Eintrag vom 20.05.2008

Wie innovativ ist die deutsche Industrie?

 

Welches sind die interessantesten und innovativsten Industrie-Lösungen?

Diesen Fragen ging in den vergangenen Wochen der INDUSTRIEPREIS 2008 der Initiative Mittelstand auf den Grund.

Die Rekordzahl von über 600 Bewerbungen begab sich ins Rennen.

 Nun stehen die Gewinner fest!

Meisterschulen.de bekam die Auszeichnung in der Kategorie Software.

Bereits im Jahr 2006 konnte Meisterschulen.de in der Initative Mittelstandsförderung im Bereich Handwerkersoftware punkten.

Um so mehr freuen wir uns natürlich über die Auszeichnung mit dem Industriepreis 2008 verkündete Nicole Einfeldt als Geschäftsführerin von Meisterschulen.de  

Meisterschulen.de zum sechsten Mal in Folge ausgezeichnet !
Eintrag vom 01.01.2008

Bereits zum sechsten Mal in Folge wurde die Datenbank www.Meisterschulen.de vom MW-Verlag als eine der 6000 wichtigsten Web Addressen in Deutschland ausgezeichnet.

Die Top 1-Platzierung bei wichtigen Suchmaschinen, wie Google und Yahoo, zeigen den hohen Stellenwert der Fachdatenbank Meisterschulen.de

Meisterschulen.de als eine der besten Web-Seiten ausgezeichnet !
Eintrag vom 06.12.2007

Am 6.12.2007 wurde Meisterschulen.de als eine der besten Web-Seiten Deutschlands, durch die Qualitätssuchmaschine www.erfolgreich-suchen.de, ausgezeichnet.

 

 

 

 



 


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