Meisterschulen / Meisterkurse - Maurer- und Betonbauermeister(in) - Teilzeit

Maurer- und Betonbauermeister(in) - Teilzeit Handwerkskammer Rheinhessen Maurer- und Betonbauermeister(in) - Teilzeit

Termine / Dauer

Unterrichtsform: Teilzeit, Berufsbegleitend
Termine:
06.09.2022 - 31.01.2024, Mainz - Berufsbegleitend Online anmelden
05.09.2023 - 31.01.2025, Mainz - Berufsbegleitend
Beginn:

Unterrichtszeiten: dienstags und donnerstags, von 18:00-21:00 Uhr und samstags von 08:00-14:45 Uhr

Die Buchung der Kurse erfolgt über https://www.hwk.de/seminar/maurer-und-betonbauer-teile-i-und-ii-mau/ .

Dauer:

1000 Stunden

Preis

Kursgebühr: 5.500,00 €

Prüfungsgebühr Teil I+II: 800,00 €

Weitere Kosten:

Zulassungsgebühren: 50,00 €
Werkstattnutzungsgebühren/Prüfungstag: bis zu 60,00 €
Literatur: ca. 100,00 €
Laptop: abhängig vom Modell
Materialkosten prakt. Vorbereitung & Prüfung: ca. 400,00 €

Aufstiegs-BAföG 75% Förderung abfassen!

Beispielrechnung:
Kurs- und Prüfungsgebühren: 5500 €
- 50% staatlicher Zuschuss: 2750 €
= 50% Darlehen: 2750 €
- 50% Darlehenserlass bei Bestehen der Prüfung: 1375 €
verbleibendes Restdarlehen:
1375 € -> 75% Ersparnis!
Unser Tipp
Fördermöglichkeiten:

Aufstiegs-BaföG
Nutzen Sie ihren individuellen Rechtsanspruch auf Förderung von beruflicher Aufstiegsfortbildung und die damit verbundenen finanziellen Vorteile. Hierbei unterstützt der Staat die Teilnahme an Vollzeit- und Teilzeitmaßnahmen bei Lehrgangs- und Prüfungsgebühren mit einem einkommens- und vermögensunabhängigen Maßnahmenbeitrag in Höhe der tatsächlich anfallenden Gebühren, jedoch höchstens mit 15.000 €. Er besteht aus einem Zuschuss in Höhe von 50 Prozent und aus einem zinsgünstigen Bankdarlehen. Mit bestandenem Meister erhalten Sie zu sätzlich 50 Prozent Erlass auf das erhaltene Darlehen.

Sehen Sie sich hierzu unsere Beispielrechnung an. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Förderstelle oder hier.

Nach der Meisterausbildung können Sie für den Geprüften Betriebswirt HwO erneut Aufstiegs-BAföG erhalten.

Aufstiegsbonus I:
Das Land Rheinland-Pfalz gewährt für erfolgreich abgelegte Meisterprüfungen oder gleichwertige öffentlich-rechtliche Fortbildungsprüfungen in gewerblichen und kaufmännischen Berufen den Aufstiegsbonus I in Höhe von 2.000 €.

Voraussetzungen

Die Handwerksordnung lässt Ihnen verschiedene Möglichkeiten um die Zulassungsvoraussetzungen zum Maurer- und Betonbauermeister zu erfüllen:
• Sie müssen keine mehrjährige Tätigkeit als Geselle nachweisen.
• Sie können sich direkt nach der bestandenen Gesellenprüfung zum Meisterkurs anmelden.

Ausnahme: Sollte kein einschlägiger Berufsabschluss vorliegen, müssen Sie eine mehrjährige Berufstätigkeit in dem Handwerk nachweisen, in dem Sie die Meisterprüfung ablegen wollen.

Schulinformation

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Veranstaltungsort und Informationen des Kursanbieters:

Handwerkskammer Rheinhessen

Robert-Koch-Straße 7
55129 Mainz

Tel: 06131 / 9992-515

Homepage


Beschreibung:

Nur Qualifizierung und Training führen zum Erfolg. Die Handwerkskammer Rheinhessen mit ihren Bildungszentren ist optimal darauf eingestellt, Fach- und Führungskräfte nicht nur aus dem Handwerk auf die beruflichen Herausforderungen von heute und morgen vorzubereiten.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie einen Bildungswunsch haben. Wir unterstützen Sie in allen Fragen rund um Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Ablauf der Weiterbildung, Rahmenbedingungen, Inhalte

Inhalte
Teil I – Fachpraxis:

Meisterprüfungsarbeit
1. Planung eines Teilbereichs des Bauprojkets für ein baubehördliches Genehmigungsverfahren erstellen
2. Ausführungsplanung für einen Teilbereich des Bauprojektes
3. Vertragbedingungen auswerten, Preise kalkulieren und aus einer vorgegebenen Leistungsbeschreibung ein Angebot erstellen
4. Vergabe von Fremdleistungen vorbereiten, insbesondere Leistungsbeschreibungen erstellen
5. Angebot mit Mengenermittlung und Leistungsbeschreibung erstellen
6. Arbeit unter Berücksichtigung anderer Gewerke vorbereiten, insbesondere den Arbeitszeiten-, Personal- und Gerätebedarf planen, Bauzeiten-, Baustelleneinrichtungs-, Schalungs- und Verkehrssicherungsplanung erstellen
7. Nachkalkulation durchführen

Situationsaufgabe
1. Vorgegebene Bau- oder Bauhilfskonstruktionen herstellen oder vervollständigen.
Bewehrung, Gründungen, Entwässerungskanäle, -leitungen, Dränung, Baukörper aus Steinen, Beton und Stahlbeton, Bauwerksabdichtungen, Wärme-, Schall- und Brandschutz, Schornsteine, Feuerfestes Mauerwerk, Baugrubensicherungen, Schalungen und Lehrgerüste, Baustellensicherungen, Arbeits- und Schutzgerüste
2. Vorgegebene Baustoffe, Bau- oder Bauhilfskonstruktionen überprüfen und beurteilen; Fehler und Mängel an einer Konstruktion bestimmen und Ergebnis dokumentieren, Lösungsmöglichkeiten aufzeigen
3. Frischbeton und Frischmörtel, Zuschlag für Mörtel und Beton, Bewehrungen, Gründungen, … s.o.

Teil II – Fachtheorie:

1 Baukonstruktion
a) Baugruben und Gräben, Baugruben- und Gebäudesicherung, insbesondere Grabenverbau, Unterfangungen sowie Gründungen planen
b) Konstruktionen für Bauteile und Bauwerke aus natürlichen und künstlichen Steinen, aus Beton und Stahlbeton, aus Holz und Holzwerkstoffen sowie aus Baustahl unter Einbeziehung von Abdichtungs
und Dämmstoffen sowie Bauhulfskonstruktionen entwerfen, berechnen und bemessen
c) Konstruktionen für Bauteile und Bauwerke von Feuerungsanlagen und Industrieöfen sowie Schornsteine von Industrieanlagen entwerfen und berechnen
d) Konstruktionen für den Ausbau auswählen und bewerten
e) Bauwerks- und Grundstücksentwässerungen planen

2 Baustoffe und Physik
a) Arten und Eigenschaften von Baustoffen beurteilen und Verwendungszwecken zuordnen; Probleme der Lagerung, des Transports und der Materialbe- und verarbeitung beschreiben. Lösungen erarbeiten, bewerten und korrigieren
b) Bodenarten unterscheiden und bodenmechanische Zusammenhänge beurteilen
c) Arten von Bauwerksabdichtungen beschreiben, Verwendungsgzwecken zuordnen und die Zuordnung begründen
d) Bauteile unter Berücksichtigung rechtlicher Vorgaben und Normen des Wärmeschutzes berechnen und bewerten
e) Probleme der Tauwasserbildung beschreiben sowie Lösungen für deren Vermeidung erarbeiten, bewerten und korrigieren
f) Konstruktionen des Schallschutzes mit verienfachten Methoden bewerten, Lösungen unter Berücksichtigung von Regelkonstruktionen erarbeiten
g) Baustoffe und Baukonstruktionen unter Beachtung der Brandschutzbestimmungen auswählen und ihre Verwendung begründen
h) Luftdichtheit von Bauteilen und Bauwerken beurteilen

3 Auftragsabwicklung
a) Auftragsabwicklungsprozesse planen, Arbeitsabläufe mit den am Bau Beteiligten abstimmen und mit anderen Gewerken koordinieren
b) Methoden und Verfahren der Arbeistplanung und -organisation unter Berücksichtigung der Fertigungs- und Instandsetzungsmethoden sowie des Einsatzes von Material, Geräten und Personal bewerten, dabei qualitätssichernde Aspekte darstellen
c) Auftragsbezogenen Einsatz von Baumaschinen und -geräten bestimmen und begründen
d) Arbeitspläne und Montageanweisungen erarbeiten, bewerten und korrigieren
e) Genehmigungsvorgabe auswerten und bei der Auftragsabwicklung berücksichtigen
f) Berufsbezogene Gesetze, Vorschriften und Normen sowie anerkannte Regeln der Technik anwenden
g) Baustellenberichte erstellen
h) Methoden von Lage- und Höhenmessungen beschreiben und Messprotokolle auswerten
i) Aufmaß und Rechnungslegung unter Beachtung von Vertragsgrundlagen sowie Nachkalkulation durchführen

4 Betriebsführung und Betriebsorganisation
a) Möglichkeiten der Auftragsbeschaffung darstellen, geeignete Ausschreibungen auswählen
b) Auf der Grundlage der technischen Entwicklung und des Marktes und unter Berücksichtigung neuer Geschäftsfelder Marketingmaßnahmen zur Kundenpflege und zur Gewinnung neuer Kunden entwerfen
c) Betriebliche Kosten ermiteln, dabei betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und tarfifvertragliche Reglungen der Bauwirtschaft berücksichtigen; betriebliche Kennzahlen anhand vorgegebener Schemata ermitteln und anwenden
d) Stundenverrechnungssätze anhand einer vorgegebenen Kostenstruktur berechnen
e) Informations- und Kommunikationssysteme in Bezug auf ihre betrieblichen Einsatzmöglichkeiten
beurteilen
f) Betriebliches Qualitätsmanagement planen und darstellen
g) Personalentwicklungs- und -führungskonzepte entwerfen und umsetzen
h) Betriebsausstattung und Logistik planen und darstellen
i) Betriebliche Gefährdungsanalyse unter Berücksichtigung der Erfordernisse des Arbeitsschutzes,
der Arbeitssicherheit, des Gesundheits- und des Umweltschutzes erstellen, Gefahrenpotentiale beurteilen und Maßnahmen zur Gefahrenvermeidung und -beseitigung festlegen
k) Haftung bei der Erstellung und Instandhaltung von Bauteilen und Bauwerken sowie bei Dienstleistungen beurteilen

Zulassungsvoraussetzungen
Zur Meisterprüfung zugelassen wird:

wer die Gesellenprüfung in diesem Handwerk abgelegt hat oder
wer eine andere Gesellen-/Abschlussprüfung bestanden hat und im Maurer-Handwerk eine mehrjährige Tätigkeit ausgeübt hat.
Die Teilnahme am Meistervorbereitungskurs begründet nicht den Anspruch auf Prüfungszulassung. Beides sind getrennte Verfahren mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Die Zulassung zur Meisterprüfung ist unverzüglich bei der Handwerkskammer zu beantragen. Den Zulassungsantrag erhalten Sie mit Anmeldung zum Kurs.

Abschluss
Die Meisterprüfung ist erst nach Ablegen aller vier Prüfungsteile abgeschlossen.
Teil III (Fachmann/-frau für kaufmännische Betriebsführung - Vollzeit / Teilzeit) und
Teil IV (Ausbildereignung nach AEVO - Vollzeit / Teilzeit) müssen separat zugebucht werden.

Mit Bestehen aller vier Prüfungsteile erhalten Sie den Abschluss

Meister im Maurer-Handwerk (me. / Bachelor Professional im Maurer-Handwerk)

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