Meisterschulen / Meisterkurse - Industriemeister Kunststoff und Kautschuk

Industriemeister Kunststoff und Kautschuk IHK Akademie Schwaben Weiterbildung GmbH Augsburg Industriemeister Kunststoff und Kautschuk

Termine / Dauer

Termine:
Beginn:

Teil I:
ca. 440 UStd. inkl. Ausbildung der Ausbilder
samstags 07:30 bis 14:30 Uhr und
14tägig freitags 17:30 bis 20:45 Uhr
zusätzlich ca. 3 Wochen Vollzeit.

Teil II:
ca. 550 UStd.
samstags 07:30 bis 14:30 Uhr und
zusätzlich ca. 6 Wochen Vollzeit.

Preis

EUR 5.100,- (ohne ADA)
EUR 5.390,- (mit ADA)

Voraussetzungen

im Prüfungsteil "Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikation

- eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in dem anerkannten Ausbildungsberuf "Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik oder
- eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens einjährige einschlägige Berufspraxis oder
- eine mindestens vierjährige einschlägige Berufspraxis in der Kuststoffverarbeitung nachweist
- Weiterhin kann zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass er Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen erworben hat, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

im Prüfungsteil "Handlungsspezifische Qualifikation
- Alle Fächer des Prüfungsteils "Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikation" müssen abgelegt sein
- Der Erwerb der berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikation (AdA-Prüfung)
- ein weiteres Jahr Berufspraxis

Schulinformation

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Veranstaltungsort und Informationen des Kursanbieters:

IHK Akademie Schwaben Weiterbildung GmbH Augsburg

Werner-von-Siemens-Straße 6
86159 Augsburg

Tel: 0821 3162300

Homepage


Beschreibung:

Unter dem Dach der IHK Schwaben wurde eine "Akademie für alle" geschaffen. Mit dem differenzierten Weiterbildungsangebot der Veranstaltungsbereiche

•Technik
•Wirtschaft
•Bereichsübergreifend

kann sich ein Auszubildender bis zum Topmanager entwickeln. Die berufliche Weiterbildung hat in Schwaben eine lange Tradition.

Erste Lehrgänge zum Industriemeister wurden bereits Ende der 50er Jahre angeboten. Seit 1971 wird das Weiterbildungsangebot gezielt erweitert. Inzwischen bietet die IHK Akademie Schwaben ortsnah Weiterbildung "aus der Praxis für die Praxis" an elf Standorten in Schwaben an.

Jährlich nutzen ca. 17.500 Teilnehmer das umfassende Bildungsangebot von mehr als 1.800 Veranstaltungen. Überwiegend aus der betrieblichen Praxis kommen die ca. 730 Dozenten, die u. a. in Seminaren pädagogisch didaktisch auf ihre Aufgabe vorbereitet werden.

Ablauf der Weiterbildung, Rahmenbedingungen, Inhalte

Teil I: Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen

Lern- und Arbeitsmethodik
"Lernen lernen" - Subjektive und objektive Rahmenbedingungen erkennen - Lerntechniken anwenden - Zeit- und Themenplanung - Lernmethoden und Lernmedien - Gruppenarbeit - Rede- und Präsentationstechniken

Rechtsbewusstes Handeln
Berücksichtigung arbeitsrechtlicher Vorschriften - Betriebsverfassungsgesetz - Sozialversicherung und Entgeltfindung - Arbeitsschutz und Sicherheit - Umweltrecht - Produktverantwortung und Produkthaftung

Betriebswirtschaftliches Handeln
Ökonomische Handlungsprinzipien - Aufbau- und Ablauforganisation - Organisationsentwicklung - Methoden der Entgeltfindung - Grundlagen des Rechnungswesens und der Kosten- und Leistungsrechnung

Anwendung von Methoden der Information, Kommunikation und Planung
Prozess- und Produktionsdaten - Planungstechniken und Analysemethoden - Präsentationstechniken - Technische Unterlagen - Projektmanagementmethoden - Informations- und Kommunikationsformen

Zusammenarbeit im Betrieb
Mitarbeiterentwicklung - Einfluss der Arbeitsorganisation auf das Sozialverhalten und das Betriebsklima - Gruppenstruktur und Gruppenverhalten - Führungsverhalten und Führungsgrundsätze - Führungsmethoden - Kommunikation und Kooperation

Berücksichtigung naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten
Chemische Reaktionen - Energieformen im Betrieb - Berechnen von betriebs- und fertigungstechnischer Größen - Statistische Verfahren

Für Studierende, deren Schulzeit schon etwas länger zurückliegt oder die sich in Mathematik oder Physik unsicher fühlen, wird ein Vorbereitungskurs "Naturwissenschaftliche Grundlagen" empfohlen. Grundlagen der Betriebswirtschaft (BWL) können Sie sich in einem Online-Training aneignen.

Ausbildung der Ausbilder:
- Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
- Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken
- Ausbildung durchführen
- Ausbildung abschließen

Teil II: Handlungsspezifische Qualifikationen

Handlungsbereich "Technik"

Verarbeitungsverfahren
kontinuierliche und diskontinuierliche Verarbeitungsverfahren für Thermoplaste und Duromere, deren Vor- und Nachbehandlung sowie verfahrensspezifische Prüfsysteme bewerten und optimieren Auswählen und Beurteilen diskontinuierlicher Verarbeitungsverfahren wie Spritzgießen und -blasen, Pressen, Schäumen und Thermoformen - Auswählen und Beurteilen diskontinuierlicher Verarbeitungsverfahren wie Spritzgießen und -blasen, Pressen, Schäumen und Thermoformen, - Auswählen und Beurteilen kontinuierlicher Verarbeitungsverfahren wie Extrudieren, Kalandrieren, Schäumen und Extrusionsblasformen - Optimieren von Produktionsprozessen unter Einhaltung qualitativer und quantitativer Vorgaben - Optimieren von Maschinen- und Prozessparametern unter Berücksichtigung der Zusammenhänge zwischen Polymer und Verarbeitungsverfahren - Mitwirken bei der Auswahl zur Beschaffung von neuen Maschinen, Apparaten, technischen Hilfseinrichtungen, Werkzeugen und Werkstoffen unter Beachtung von technischen und wirtschaftlichen
Gesichtspunkten - Zuordnen von Werkzeugen für Ein- und Mehrkomponentenverfahren sowie Sonderverfahren unter Berücksichtigung von Funktion, Aufbau und Kopplung von Werkzeugen - Beurteilen von Auswirkungen auf den Produktionsprozess beim Einsatz neuer Werkstoffe - Verfahren und Betriebsmittel - Ermitteln der Ursachen im Störungsfall und Einleiten von Maßnahmen - Beurteilen von Vor- und Nachbehandlungsarbeitsgängen für kontinuierliche und diskontinuierliche Verfahren sowie von Sonderverfahren zur weiteren Veredlung der Produkte - Planen, Optimieren und Überwachen verfahrensspezifischer, fertigungsbegleitender qualitätssichernder Mess- und Prüfsysteme

Werkstoffe
Vor- und Nachbehandlung von Werk- und Hilfsstoffen - Auswirkungen der Werk- und Hilfsstoffe auf Verarbeitungsprozesse - spezifische Eigenschaften (Werkstoffpaarungen) - Recycling

Produktionsprozesse
Fertigungsplanung - Fertigungssteuerung - werkstoffspezifische Be- und Verarbeitungsverfahren - Instandhaltungsmaßnahmen - Automatisierungs- und Fördersysteme

Handlungsbereich "Organisation"

Betriebliches Kostenwesen
Kostenrechnung und BAB - Überwachen und Einhalten des zugeteilten Budgets - Kostenoptimierung und bedarfsgerechte Lagerwirtschaft - Beeinflussen des Kostenbewusstsein der Mitarbeiter - BAB mit Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerzeitrechnung - Kalkulationsverfahren und Deckungsbeitragsrechnung - Methoden der Zeitwirtschaft

Planungs-, Steuerungs- und Kommunikationssysteme
Optimieren von Aufbau- und Ablaufstrukturen - Produktions-, Mengen-, Termin- und Kapazitätsplanungen - Arbeitsablaufplanung, Materialflussgestaltung, Produktionsprogrammplanung und Auftragsdisposition - IuK-Systeme - Logistiksysteme - Konfigurations- und Änderungsmanagement

Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz
Arbeitssicherheit sowie Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz - Unterweisungen in der Arbeitssicherheit - Umgang und Lagerung von umweltbelastenden und gesundheitsgefährdenden Betriebsmitteln sowie Werk- und Hilfsstoffen - Gefährdungsbeurteilungen und Verbesserung der Arbeitssicherheit

Handlungsbereich "Führung, Personal, Kundenmanagement"

Personalführung
Bestimmung des Personalbedarfs bei technischen und organisatorischen Veränderungen - Mitarbeiterauswahl und -einsatz - Akquirieren von Personal - Erstellen von Anforderungsprofilen, Stellenbeschreibungen und Funktionsbeschreibungen - Aufgabendelegation - Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft - Führungsmethoden und -mittel - KVP - Arbeits- und Projektgruppen

Personalentwicklung
Personalentwicklungsbedarf - Ziele der Personalentwicklung - Instrumente und Methoden zur Potenzialeinschätzung - Maßnahmen der Personalentwicklung - Mitarbeiterförderung

Qualitätsmanagement
Einfluss des Qualitätsmanagement - Qualitätsbewusstsein und Kundenorientierung - Methoden zur Qualitätssicherung und -verbesserung - Umsetzen der Qualitätsmanagementziele - Rechtliche Rahmenbedingungen, Verträge und Vereinbarungen im Hinblick auf Gewährleistung, Garantie, Kulanz und Kundenbindung

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